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Montag, 4. Dezember 2017, 00:26

Hallo Wolfgang,

es kommt ja immer darauf an, was man messen möchte. Wenn ich nur sehen will, dass das SWR einigermaßen passt, dann könnte man z.B. entspr. Abschlusswiderstände für SWR = 1,0 / 1,5 / 2 / 3 verwenden und speziell bei den Eckfrequenzen mal Messungen machen. Natürlich braucht man immer 2 Widerstände pro SWR-Wert, also z.B. 25 Ohm / 100 Ohm für SWR = 1:2.
Ein MFJ-259 hat hier schon Probleme, weil die Linearisierung der Dioden-Kennlinien nie 100% richtig funktioniert, aber mit dem Fehler kann man sicher leben.
Interessanter sind schon R und X. Wenn man anhand dieser Messwerte sein Anpassnetzwerk berechnen möchte, dann sollte man hier in gewissen Wertebereichen vielleicht schon 10% schaffen. Wie gesagt, hängt immer davon ab was man machen will. Erfahrungsgemäß haben viele Analyzer Probleme mit Werten die stark von 50 Ohm nach oben oder unten abweichen und speziell Blindwerte wird man mit den alten MFJs z.B. nur als Hausnummern messen. Ein Rig-Expert AA-600 ist ja schon ein recht teures Gerät, das kannst Du ja mal als Referenz verwenden für solche Tests.
Ich habe hier nur den AA-54.
Ein schmalbandiges Konzept ist natürlich prinzipiell störunempfindlicher, solange es keine unerwünschten Mischprodukte dabei gibt.
Die Hersteller halten sich natürlich gern mit Angaben zur Genauigkeit zurück - kann man ja verstehen. Nur als Nutzer interessieren mich solche Daten schon .

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Mark