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41

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:28

Hallo Uli,
ich fand den Artikel im FA zum Hille-Dipol auch etwas daneben, weil es keinen Lösungsweg zur Verbesserung gab. Ich habe das Programm DZR vom der url http://www.funkamateur.de/tl_files/downl…re_DL1JWD_3.zip heruntergeladen und ausprobiert. Es ging hier um eine 2x6,5m Dipol mit 10m Wireman 392 Ohm Parallel-Leitung. Mein Test ergab in etwa gleiche Werte wie beschrieben. Eine Umstellung auf 600 Ohm HL und eine Verlängerung um 5cm, also 6,55m pro Seite brachte dann auch auf 15m mit dem Programm bessere Werte. Bei einer Verdoppelung der Dipollänge auf 2x13,1m sieht das dann mit den Verlusten wie im angehängten Bild so aus:

73
Gerhard
»DC4LO« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2x13,1m Dublette 10m HL.jpg

42

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:54

Gerhard mach das mal mit einem echten Dipol mit gemessenem Real- und Imaginärwiderstand (R und X). Dann kann man damit auch per Längenveränderung von Hühnerleiter und Dipol so vorgehen und wesentliche Verbesserungen des Wirkungsgrades erreichen Nur dieses dann umzusetzen wird nicht funktionieren. Wenn deine Hühnerleiter durch die örtlichen Gegebenheiten eine bestimmte Länge hat, kannst du die ja nicht verändern z.B. kürzen, da dann kein Zugriff mehr auf die Abstimmung möglich ist da sich diese dann von deiner Station wegbewegt hat (der Tuner wandert dann nach oben zur Antenne). Deshalb was nützt dir die Feststellung des Wirkungsgrades deiner Antenne,wenn du nichts ändern kannst. Also nur ein sehr theoretisches Modell ohne direkten Nutzen.
73 Uwe DJ9XG

43

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 20:03

Hallo Uwe, was geht hier durcheinander?
Hallo Uwe es geht durcheinander, dass im FA Artikel definiert 80m Band 10m Feeder 2*6,5m beschieben wird. Dann wird mit 17m und 15m verglichen, da ist der Dipol schon fast Lambda 1/2 und geht bestimmt bestens. Alternativ wird mit einer Anpassung im Speisepunkt verglichen, das ist was ganz anderes. Die Verluste kommen ja aus dem hohen SWR auf der Feederleitung. Keine Feederleitung oder eine Feederleitung ohne Verluste "träum" dann hat auch ein hohes SWR keine zusätzlichen Verluste.

In den Berechnungen mit TLD kannst du die Leitung ausuchen oder ggf. auch eine eigene definieren. Ich arbeite seit 50 Jahren mit abgestimmten Feeder Leitungen und kenne natürlich auch die Abhängigkeiten der verschiedenen Produkte. Der FA-Artikel bezieht sich auf die Feeder-Leitung und nicht auf die Anpassung am Mittelpunkt der Antenne.
Ich arbeite auch fast nur mit parallel Draht aber erst 45 Jahre, der Fluch der späten Geburt. Meine Ausführungen zum Verlängern der Antenne beziehen sich auf das hohe SWR das die Verluste auf dem Feeder verursacht. Bringt man das SWR am Speisepunkt herrunter hat man auch auf dem Feeder weniger Verluste.

Ohne Speiseleitung ist natürlich die beste Lösung, aber wo ist so etwas möglich?
Wenn man einen automatischen Tuner in den Speisepunkt setzt, das wurde ja auch mit dem Konstrukt aus dem FA Artikel verglichen.


Der Artikel in Heft 7 (Seite 624-627) ist auch in die gleiche Richtung gehend.... man kann den IST-Zustand seiner eigenen Antenne nehmen und sehen welche Verluste vorhanden sind (vorher R und X messen!) . Eine Lösung sieht dann so aus: Feeder-Lange verändern und dann Ergebnis betrachten.
Ja da sieht man dann das nicht immer der kürzere Feeder (nicht der kürzeste = 0) besser ist. Abhänig vom Anpassgerät, mehr Spule ist auch mehr Verlust.

Auch da natürlich das Ergebnis je kürzer die Leitung um so besser das Ergebnis.
Lese nochmal nach der etwas länge Feeder war im Mittel besser.

Was kann ich in der Praxis damit anfangen? Nichts denn ohne Feeder oder kürzer als physikalisch möglich bringt das nichts.


Also ich weiß sehr genau welche Parameter man wie ändern muß um bessere Ergenisse zu erzielen, aber fast immer ist das eine theoretische Lösung da die örtlichen Gegebenheiten das meiste begrenzen.
Das ist so, aber ohne Theorie wird es in der Praxis nur Körner suchen für Blinde Hühner.
73 Uwe DJ9XG
Basteln wir weiter, mit 5W an der Antenne habe ich in Australien auch schon ein lesbares Signal produziert. Die Verluste können schon groß sein, etwas geht immer.
73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

  • »DG4SFS« ist männlich

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Über mich: Lizenz seit 1994, CB (4WattFM sind auch QRP :D) seit 1986.
DOK A55, EPC, 30MDG


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44

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 20:06

13,1m, 600 Ohm, von der Anfangsfrage dieses Threads hast du gerade mal die 10m Zuleitungslänge übriggelassen, Gerhard. Schön theoretisch, aber hast du die schon gebaut, geschweige denn auch mal eingesetzt? Wenn ich hier vom Norcal Doublet schreibe, dann weil ich ihn habe und auch einsetze! Und das in allen (un)möglichen Konfigurationen von Inverted V bis Up-and-outer. Selbisges gilt übrigens auch für alle anderen Antennen die ich bislang beim SWT oder dem QRP-report vorgestellt habe.

Ich gebe ja zu auch gerne ein "Simulant" zu sein, aber ich mache das in aller Regel um das danach auch in der Praxis zu testen.

Mal davon abgesehen noch weitere Argumente für (ca.) 2x6,5m:
1. ist das eine gut zu handhabende Länge im Portabeleinsatz
2. sowohl portabel als auch am Heim-QTH können 26m Spannweite selten realisiert werden.
3. Speisungslängen zwischen 8 und 12m gehen eigentlich fast immer mit diesem Strahler, gerade das sind portabel wieder praxisinahe Längen.
72! de Uli

Bedenke! Amateure bauten die Arche, Profis die Titanic...

45

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 20:36

Hallo Uwe,
das war eine Vorstellung von dem Ergebnis, was das Programm DZR können soll laut FA und ich habe dann mal an den Parametern gedreht. Durch die Änderung der Antennenlänge könnte theoretisch der Wirkungsgrad auf den berechneten Bändern verbessert werden. Durch die Veränderung von Längen der Antennenhälften und der HL kann das Programm durchaus hilfreich sein. Einen miniVNA-Pro habe ich für Messungen hier.

Besten Gruß
Gerhard

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