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1

Sonntag, 2. April 2017, 17:55

10,595-MHz-Quarz oä.gesucht

Hallo,

hat jemand noch einen 10,595 MHZ-Quarz in der Mottenkiste? Die wurden früher in CB-Funkgeräten verbaut.

Ich möchte für den nächsten MAS-contest einen Transverter für 80m (auf 40m MAS-12) bauen. Ich würde auch einen anderen Quarz aus der Bastelkiste nehmen, der mir die Differenz zwischen 40m und 80m schafft.


Beste Grüße

Dirk
DL5FB

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2

Sonntag, 2. April 2017, 18:12

Hallo Dirk,
wird aber knapp mit dem erlaubten Bauteilkontingent, oder habe ich da was übersehen?
72/3
Peter/DL3PB

3

Sonntag, 2. April 2017, 18:43

Hallo Peter,

ja, Du hast Recht, das wird knapp. Ich bin auf Ideensuche! Vielleicht passt das auch alles gar nicht. Außerdem ist es wahrscheinlich auch schwierig die Bauteile des TX-Pfades eindeutig herauszurechnen -jedenfalls für mich (ich komme auf ca. 25 Bauteile für TX).

Die Baumappe des MAS-12 habe ich grob überflogen. Ich dachte mir das so:

Für 80m benutze ich nur den Transverter (ca. 12 Bauteile) und den RX des MAS-12. Als TX hatte ich sonst immer um die 18 Bauteile. Vielleicht kann ich das auf 12 reduzieren.

73 Dirk
DL5FB

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4

Dienstag, 4. April 2017, 11:54

Vielleicht kann ich das auf 12 reduzieren.


Hallo Dirk,

das wird auf jeden Fall sportlich, ist aber nicht unmöglich z.B so.

Problematisch könnte die Abstimmung zwischen RX und TX sein, sowohl der MAS-TRX als auch Dein Transverter sind vermutlich nicht besonders Großsignal-fest.
Die TX/RX Umschaltung wirst Du wohl manuell bzw. mit Relais machen müssen ( die zählen nicht als Bauteile ) - aber der gemeine MAS-Teilnehmer ist nicht verwöhnt,
längere Umschaltzeiten werden genauso toleriert wie ein leichter Frequenzversatz.

Bleibt noch die Frage nach dem Quarz, bin eigentlich gut sortiert, muss hier aber auch passen.

73/cu sn

Peter/DL3PB

P.S. Mouser hat 10.6MHz Quarze, fehlt nur noch jemand, der in nächster Zeit dort bestellt...bin nicht sicher, ob im QRL da was anliegt, falls doch denke ich an Dich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL3PB« (4. April 2017, 19:39)


5

Freitag, 7. April 2017, 20:37

Danke für die Infos, Peter.

Von Walter, DL6HAK, habe ich noch den Tipp Widi-Elektronik in Bremen bekommen. Leider ist mir bislang keine Kontakt mit dem Inhaber gelungen. Wegen der Tx-Umschaltung usw. mache ich mir keine große Sorgen. Vor 2 oder 3 Jahren habe ich mit einem Degen 1103 beim MAS teilgenommen. Bei jedem Durchgang mußte da per Krokodilklemmen Spannung und Antenne "umgeschaltet" werden. Hat trotzdem Spaß gemacht.


Schöne Grüße Dirk DL5FB

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6

Samstag, 8. April 2017, 00:22

Hallo Dirk,

in deiner Frequenzangabe hast du dich nicht vertan ?
Bei den CB - Funken war oft die erste ZF nicht 10,7MHz sondern 10,695MHz.
Zur Umsetzung auf die zweite ZF wurde ein Quarz von 10,240MHz eingesetzt
um dann die 455KHz zu erreichen. Die 10,240MHz war gleichzeitig die Referenz
für die PLL-IC .
10,240MHz quarze könnte ich dir schicken, könnte auch noch 10,245MHz zu liegen
haben.
08.04.2017:
sri. habe jetzt erst nachgerechnet, biete 1x 10,615MHz

73 de
Manfred , dl3arw

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL3ARW« (8. April 2017, 13:01)


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7

Samstag, 8. April 2017, 12:14

Hallo Dirk,
habe mal auf Verdacht ein paar Quarze 10.6MHz bei einem Kollegen mitbestellt, kriege ich aber erst nach Ostern -
falls Du zwischenzeitlich woanders welche bekommst, ist das kein Thema, dann kommen die in meine Sammlung...
Vielleicht testest Du Dein Konzept bis dahin erst mal mit 'nem 10.7MHz Quarz ?!
Das Problem mit der RX/TX Umschaltung ist ja offenbar schon MAS-gerecht gelöst :D
73
Peter/DL3PB

8

Samstag, 8. April 2017, 23:34

Hallo Peter, hallo Manfred,

also, den widi-elektronik.de gibt es noch. Heute habe ich einen Quarz 10,575 MHz bekommen. Mit einem Gate des BF961 habe ich den Oszillator aufgebaut (ca. 300 mVss unbelastet). Am Gate 2 soll dann das 80-m Signal eingespeist werden. Ich hoffe, dass ich das bis Mitte der Woche hinbekomme.

Danke für Eure Hilfe.

Schöne Grüße

Dirk

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9

Donnerstag, 13. April 2017, 21:59

Hallo Dirk,

wie hast Du die Beschaltung des BF961 gemacht. Wenn Du zum Mischen das Gate2 benutzen willst, hast Du das Gatepotential
auf etwa 4V angehoben ? Schaue mal in die Kennlinie des BF961 , Du möchtest doch bestimmt eine Mischverstärkung bekommen.
Wenn das G2 auf Null-Volt liegt, ist die Kurve sehr flach. Es gibt Schaltungen, da wurde G1 als Oszillator und G2 zum Mischen
eingezeichnet, aber in der Realität war die Leiterplatte dann genau anders herum .

Wünsche frohe Ostern.

73 de
Manfred , dl3arw

10

Freitag, 14. April 2017, 22:02

Hallo,

Danke für die Infos. Quarzoszillator ist bei mir Gate 2; Gate 1 der Mischer. Jedenfalls kann ich da keine Spannung am Gate messen (vielleicht 0,05 Volt oder so am einem voltcraft VC120). Welche Größenordung müßte der Widerstand (gate gegen Spannung?) haben?

Jedenfalls funktioniert der Konverter (Schaltung im Anhang). Wenn ich noch eine Verstärkung bekommen könnte, wäre ich sehr zufrieden.


Danke für die Infos und schöne Ostern

Dirk
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  • 80m_Konverter.jpg

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11

Samstag, 15. April 2017, 17:35

Hallo Dirk,

danke für die Zeichnung. In der Zeichnung ist G1 und G2 nicht beschriftet, so dass ich , wie gelernt, davon ausgehe , dass der untere Gateanschluss, der nahe
der Source ist, das Gate 1 darstellt, dass du als Oszillator betreibst. Im Text ist das aber das Gate2. Soweit ich das Kennlinienfeld noch im Kopf habe, wird
das G1 mit Null Volt und das G2 mit etwa 4V bezogen auf Source betrieben.
Das G2 , dein Oszillator , bekommt fast 4V HF , wodurch der DG-FET als Schalter in einem Bereich mit guter Steilheit arbeitet. Falls du die HF messen möchtest...
dein Tastkopf sollte dann schon einen Eingangswiderstand haben, der mindestens doppelt so groß oder besser, wie der jetzige Eingangswiderstand des DG-FET
ist.
Ansonsten sieht die Schaltung gut aus .

73 de
Manfred , dl3arw

12

Mittwoch, 19. April 2017, 15:05

Hallo Manfred,

ich habe mal beide Varianten ausprobiert (also die Gate 1+2 vertauscht). Die Variante mit Oszillator an Gate 2 und Mischer an Gate 1 bringt mehr Verstärkung. Ich habe einfach mal die NF-Spannung am MA-12 gemessen. Bei mir sind es ca. 15% mehr NF-Output.

Schöne Grüße

Dirk

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13

Mittwoch, 19. April 2017, 17:09

Hallo Dirk,

ist ja auch logisch, schaue dir mal das Kennlinienfeld des Transistors an, Steilheit in
Abhängigkeit der Spannung G2-Source. Bei Verwendung des G2 als Oszillator ist die
durchschnittliche mittlere Spannung des G2 in einem Bereich oberhalb von etwa 2V.
Wie die Steuerung der Steilheit und damit der Verstärkung funktioniert ist im Typenblatt
des BF998 recht gut verständlich dargestellt. Es gibt auch DG-FETS dort wird nur über
einen Kondensator an beiden Gates eingekoppelt, diese haben intern eine automatische
Gatespannungserzeugung, bei Pollin gab es solche Typen im 10-er Pack, glaube, es war
der Typ BF1009 , ein SMD-Typ.
Drücke dir die Daumen für das Projekt, berichte bitte hier weiter .

73 de
Manfred , dl3arw

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