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Donnerstag, 14. April 2016, 20:14

Inv. L Antenne 160m

Moinsen @all,

ich hab mal folgende Fragestellung, bzw. Diskussionsansatz:

Bei einer 160m InvL ist es besser vom Wirkunsgrad, 4-8 Radials on Ground in Lambda 1/4 oder eine höhere Anzahl kürzere 8-10m zu nehmen?

Was sagen die Spezies?

73 Mario
Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt! 73 vy de DJ7MH - Mario

2

Donnerstag, 14. April 2016, 20:31

Hallo Mario,

zu den Radial steht, wenn ich mich richtig erinnere, einiges im Rothammels Antennenbuch.
Elektrisch sollten sie wohl 1/4 Lang sein, ist dann eine Monopolantenne mit weitere Dachkapazität.
73 de Uwe
DC5PI

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DC5PI« (14. April 2016, 21:10)


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3

Donnerstag, 14. April 2016, 21:19

Hier eine gute Zusamenfassung (insbesondere S. 47)
http://audiosystemsgroup.com/160MPacificon.pdf

Radials auf dem Boden: Lieber viele kurze als ein paar lange (d. h. Viertelwellen-)Radials verwenden.

Falls es jedoch möglich ist, 2 oder mehr resonante Radials ("elevated radials") in geeigneter Höhe zu errichten (was auf 160m wohl nur wenigen Großgrundbesitzern vorbehalten ist), wäre dies jeder anderen Lösung vermutlich überlegen.
Fabian, DJ1YFK in München * DOK S07 (TU Dresden)
http://fkurz.net/ - http://lcwo.net/

4

Donnerstag, 14. April 2016, 21:30

Moin,

cooles und informatives PDF, vielen Dank Fabian!

73 Mario, DJ7MH
Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt! 73 vy de DJ7MH - Mario

5

Donnerstag, 14. April 2016, 21:48

2 resonate elevated Radials reichen, ab 3 wird es nicht mehr besser. Das ist dann mit 120 Radialen on the ground vergleichbar. Man braucht gar nicht so hoch mit den Radialen, für das Band reichen 2m.
Siehe auch Janzen, Monopol- und Vertikal- Antennen.

73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

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6

Freitag, 15. April 2016, 03:39

Moin Uwe,

Du schreibst "ab 3 wird es nicht mehr besser" (elevated) aber ich Denke das man die 3 auch braucht um das Rundum Pattern zu verbessern. Bei kürzeren KW Bändern funktioniert das Tripple Leg Prinzip (egal ob abgewinkelt nach unten oder getreckt) jedenfalls sehr gut ...
73´s Jürgen , Red Pitaya SDR 5 wtts, 2 x 6,5 m indoor ... Member Log4OM Betatest Team

7

Freitag, 15. April 2016, 07:31

Moin !

Ich benutze die inv.L nach einem Vorschlag von DL7VEE : http://www.dl7vee.de/InvertedL-Antenne.pdf

Habe zwei gefaltete, elevierte Radials für 160m, es funkt so auch ab und zu nach DX.

Viel Spass auf 160m !

72, Olaf

8

Freitag, 15. April 2016, 09:46

Danke für den Link, Olaf.

Sehr interessant. :)
73 de Uwe
DC5PI

9

Freitag, 15. April 2016, 12:14

@ Holger,



wie genau haste das gemacht mit dem "gefalteten Radials" gemacht? Welche länge hat die Konstruktion?



vy 73 Mario
Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt! 73 vy de DJ7MH - Mario

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DJ7MH« (15. April 2016, 14:11)


10

Freitag, 15. April 2016, 12:41

Moin Uwe,

Du schreibst "ab 3 wird es nicht mehr besser" (elevated) aber ich Denke das man die 3 auch braucht um das Rundum Pattern zu verbessern. Bei kürzeren KW Bändern funktioniert das Tripple Leg Prinzip (egal ob abgewinkelt nach unten oder getreckt) jedenfalls sehr gut ...

Hallo Jürgen,

bei einem Radial, dann ist das ganze ein vertikaler Winkeldipol kann man von 2dB Richtwirkung in Richtung des Radials (Strahlers) in Bodennähe ausgehen. Mit zweien und dreien ist auch noch nicht ganz rund aber tiefe Nullstellen gibt es auch nicht.


Zu den abgeknickte Radialen: Die können in Form dieses unsäglichen Kreuzes aus brauner Zeit verlaufen, jede andere Form ist auch möglich, zB. wenn man hoch genug ist kann man auch wieder zum Mast zurückfalten.

73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

11

Freitag, 15. April 2016, 14:59

Hallo OMs,

habe die Installation mit einem Radial vor einigen Jahren bei mir im Garten erfolgreich betrieben. Das folgende sind die wichtigsten Punkte , die ich daraus gelernt habe. Der Strahler war in meinem Fall ein 2 x 17,5m Doublet dipol mit Hühnerleiter an einem 18m Spiderbeam Mast. Die Hühnerleiter war am Fußpunkt kurzgeschlossen und wurde gegen einen ca 38m langen Draht in 2m Höhe betrieben.
Zur Inbetriebnahme habe ich einen 40m Draht (zick -zack in 2m Höhe) mit der kurzgeschlossenen HL verbunden und mit einem Dipper die Resonanz gesucht. Dann den 40m Draht solange gekürzt , bis die Resonanz am gewünschten Pukt liegt (1825kHz bei mir). Dadurch ist maximaler Strom durch das Gebilde gewährleistet. IMHO kann man die Länge des Radials nicht vorher genau angeben , da sie von vielen lokalen Faktoren abhängt.
Nachdem Resonanz hergestellt war habe ich die Verbindung zwischen Radial und kurzgeschlossener HL aufgetrennt , und mit dem Analyzer die Fußpunktimpedanz gemessen (lag bei mir um 7 OHM).
Von entscheidender Bedeutung ist es, den Speisepunkt über einen Transformator einzuspeisen um Erdschleifen zu vermeiden. Mein Trafo bestand aus T200-2 Pulvereisen Ü=8:1 und war auf der Betriebsfrequenz sekundär und primärseitig mit einem Kondensator kompensiert. Da die Antenne auf ca 1830kHz ziemlich schmalbandig arbeitet ist dieser Trafo eine brauchbare Lösung. Getestet wurde auch ein 1:1 Trafo mit galvanischer Trennung und einem kleinen L Netzwerk zur Transformation der 7Ohm auf 50Ohm. Mit der Antenne habe ich mit 100W einige JAs, W und anderes DX gearbeitet. Durch die Schmalbandigkeit ist sie eine sehr brauchbare Empfangsantenne. IMHO spielt es nur eine untergeordnete Rolle ob der Strahler ein L oder T ist. Wichtiger ist dabei , wie lang der senkrechte Teil ist .

73s
Lutz, DM2LB