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Sonntag, 19. April 2015, 12:25

Selbstbau kleiner isolierter Steckverbinder

Moin,

zum Zusammenbau meines neuen Sensorkeyers, den ich auf der Lochrasterplatte fertiggestellt hatte, benötigte ich zum internen Verbinden kleine stabile isolierte Stecker. Ich habe als Verbindungs- und Messpunkte gängige Lötnägel benutzt. Dazu gibt es Gegenstücke, die eine Lötöse haben. In der Schaltung liegen einige Steckpunkte dicht beisammen. Was tun? Schrumpfschlauch und Heissluftgebläse (Gaslöter mit passender Düse oder ersatzweise Feuerzeughitze, nicht die Flamme) sind vorhanden.

Da kam mir die Idee: Ich löte einen Draht an, schrumpfe dann passend einen Schlauch herum, der zusätzlich Spannung auf die Klemmung gibt und schon fing es an. Die Bilder sprechen sicher für sich.

Beim Bau flexibler Steckkabel gibt es neben einigen Löttipps weiter hinten (ab 08:53) schon eine Beschreibung, wie die Wärmeableitung der "Dritten Hand" beim Löten verhindert werden kann. Ein Foto zeigt es hier.

Um den Schrumpfschlauch richtig zu platzieren und mir nicht die Hände beim Halten zu verbrennen, kam wieder die Holzwäscheklammer zum Einsatz. Sie begrenzt den Anschlag nach hinten und schon konnte ich rundherum Heissluft strömen lassen. Hat alles geklappt. Auf dem Bild mit den fertigen Verbindungen ist ein Schlauch etwas zu kurz geraten. Aber nur einer und so gehts dann. ;)
»DF2OK« hat folgende Bilder angehängt:
  • Drei Arbeitsschritte_DF2OK.jpg
  • Keine Wärmeableitung Dritte Hand_DF2OK.jpg
  • Schrumpfschlauch halten_DF2OK.jpg
  • Kurzschlussfrei_DF2OK.jpg
73 de Michael, DF2OK Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gern hätten. Webseite qrz.com YouTube Twitter
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2

Montag, 20. April 2015, 09:25

Diese Schrumpfschläuche sind extrem wichtig auf den Steckern. Mein Speaky liegt leider immernoch mit einigen durchgebrannten FETs in der Ecke weil ich nicht drauf gekommen
bin zu isolieren, und beim Messen eine große Zahl Kurzschlüsse produziert habe.

grüße
Hans

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3

Montag, 20. April 2015, 14:09

Hallo Michael,

eine prima Methode, die ich bereits vor 10 Jahren beim Bau meines Röhren-HI-FI-Verstärkers angewendet habe. Beim gewissenhaften Selbstbau kommt man doch immer wieder auf vergleichbare gute Ideen.

73, Uli, DK4SX