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1

Dienstag, 27. August 2013, 12:04

HOBO BG8 funktioniert nicht.

Hallo zusammen,

beim Hobo-Bauen komm ich bei BG8 nicht weiter. Der Aufbau der BG wurde mehrfach von mir überprüft, ich kann keine Fehler feststellen. Das erwartete Ausgangssignal an PIN 2 des AD 9834 kann ich mit dem Oszi oder mit dem Frequenzmesser nicht anzeigen bzw. messen.

Gibt es Möglichkeiten, wie ich den Fehler einkreisen kann? Meine Kenntnisse in der Fehlersuche sind eher bescheiden, daher hier die Frage.

Vielen Dank im voraus und viele Grüße aus Stuttgart
Stefan
DL4SEW
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2

Dienstag, 27. August 2013, 13:19

Hallo Stefan,

ich würde erstmal folgendes machen

1. Betriebsspannung prüfen (Platine Pin7)
2. Oszillator prüfen (50 MHz an Pin 8 des DDS-IC)
3. mit einer Lupe suchen, ob alle Beinchen des DDS-IC wirklich angelötet sind

wenn möglich mit OSZI testen, ob DDS und Prozessor kommunizieren (Pin 4-6 auf der Platine), beim drehen des Drehgebers muß dort was zu sehen sein.

Wenn das kein Ergebnis liefert dann mache bitte ein Bild von der Platine, das man gut vergrößern kann

Viel Erfolg

Jürgen

3

Dienstag, 27. August 2013, 14:21

Hallo Jürgen,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich habe allen Mut zusammen genommen und die Messungen durchgeführt:

1. Betriebsspannung an Pin7, R2 und R3 und an Pin 5 und 6 am AD9.... sind vorhanden
2. die 50 MHz sind am Oszillator und an Pin 8 vom AD9... vorhanden
3. für meine mäßigen Kenntnisse sehen die Pins alle ordentlich verlötet aus.

Was muss den an Pin 4 - 6 der Platine zu sehen sein? Kann ich da mit dem Oszi messen? Ich habe keine Ahnung, wie die einzelnen Bauteile miteinanden kommunizieren, daher die vielleicht etwas seltsame Frage...
(Nachtrag: lesen bildet. Du hattest ja geschrieben, dass ich da mit dem Oszi messen soll. Ich versuche das mal. Vielleicht bekomme ich das hin.)

Ich mache ein Foto und stelle das hier ein.

Viele Grüße

Stefan
DL4SEW
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dl4sew« (27. August 2013, 15:38)


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4

Dienstag, 27. August 2013, 18:22

Moin Stefan,

Das erwartete Ausgangssignal an PIN 2 des AD 9834 ...

an Pin 2 des Chips ( bzw. C7) wirst du auch nicht viel messen können.Versuche es mal an Pin 19 oder R6 oder (viel einfacher!) an Pin 2 des Moduls ;) Hast du die "Default Einstellung" (achtstellige Zahl mit sieben Nullen am Anfang, beschrieben in BG2) für dein gewähltes Band schon vorgenommen? Falls du die Zahl nicht direkt nach dem Einschalten siehst: Knopf lange drücken, es erscheint "0 break", drehen bis "5 SETUP", Knopf kurz drücken ("0 Setup break" erscheint), drehen bis "11 def.config", Knopf drücken.

73 de Roland / DK1RM

5

Dienstag, 27. August 2013, 19:22

jaja, wie Stefan schreibt, lesen bildet...
Ich habe Pin 2 gelesen und war automatisch auf Pin 2 Platine festgelegt, Roland hat natürlich vollkommen recht, an Pin 2 des IC wirst Du nicht wirklich etwas sehen können!
Was misst Du an Pin 2 der Platine?

Viele Grüße

Jürgen

6

Dienstag, 27. August 2013, 21:18

Hallo Roland und Jürgen,

ich hatte Pin 2 geschrieben und auch Pin 2 vom IC9... gemeint. Da habe ich den Text falsch verstanden. In der Anleitung steht: an Pin2 des DDS Bausteins das DDS Ausgangssignal messen. Das war für mich Pin 2 des IC und nicht des Moduls. Wenn ich an Pin 2 des Moduls messe, bekomme ich ziemlich genaus 16 MHz (für 7 MHz, die default-Einstellung für BG2 habe ich gemacht) und 200 mVss. Das ist weniger als in der Anleitung steht (300 bis 450 mVss), aber das kommt vielleicht, weil ich mit meinem uralt Philips 3214 mit 25 MHz Bandbreite messe. Keine Ahnung, jetzt bau ich erst mal weiter.

Sehr verwundert mich, was so ein IC alles aushält. Diverse An- und Lötzinnentfernungslötungen. Dann nochmal komplett ausgelötet nach der Methode Uwe Z.: eine Seite des IC mit einem dicken Tropfen flüssigem Lötzinn versehen, damit das Lötzinn an allen Beinchen verflüssigen und diese Seite des IC abheben. Mit der anderen Seite das gleiche anstellen. IC-Beinchen sauber machen, Beinchen gerade biegen, Platine reinigen und IC wieder einlöten. Und es funktioniert immer noch. Dolle Sache.

Tja, wie ein OM (edit: damit meinch natürlich mich selbst...) hier als Weisheit verbreitet: Lesen bildet, das sollte man (ich besonders) sich zu Herzen nehmen...
Im OV frag ich mal rum, wer ein HF-Voltmeter hat. Dann weiss ich auch, wieviel das Modul Ausgangsspannung bringt.

Ein Bild meiner zweifelhaften SMD-Lötkünste hab ich hochgeladen. Irgendwie bekomme ich das nicht besser hin.

Jedenfalls danke ich euch sehr für eure Hilfe und Unterstützung.

Viele Grüße

Stefan
DL4SEW
»dl4sew« hat folgendes Bild angehängt:
  • DDS.JPG
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dl4sew« (28. August 2013, 07:29)


7

Mittwoch, 28. August 2013, 11:14

Nur kurz...

"Ist dein Rechner dir zu schnell,
dann drück Ctrl, Alt und Del "

Klasse Signatur. :thumbsup:
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8

Mittwoch, 28. August 2013, 11:41

Hallo Stefan, zur Beurteilung ob evtl. die Lötpins nicht i.O. sind (Foto) würde das Reinigen der Leiterplatte mit Kontakt LR Spray von Kontakt Chemie von Vorteil sein. Ich mache das immer, und die Platine sieht dann schon mal besser aus bzw. mann kann die Pin's auch besser kontaktieren.

viel Erfolg
Harald DH8HHA

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9

Mittwoch, 28. August 2013, 20:13

MoinStefan,
Irgendwie bekomme ich das nicht besser hin.

für "Handgemacht ohne Spezialequipment" sieht das gut aus! Viel besser sind meine Lötungen auch nicht geworden.

73 de Roland / DK1RM