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1

Sonntag, 12. März 2006, 16:17

Neue Z-Match, Schaltung nochmal überarbeitet

Man gönnt sich ja sonst nicht,
habe heute das Dipmeter über eine Linkleitung an den symmetrischen Ausgang des neuen ZM angeschlossen, und mal den ganzen Bereich durchgekurbelt. Das gab einigen Stoff zum nachdenken und experimentieren und die Gewissheit, dass es 100% richtig war, dass die QRP-AG ein neues Dip-Meter entwickelt hat :D

Das Ergebnis der Arbeit ist eine veränderte Schaltungmit teilweise anderen Werten. Nun arbeitet mein ZM-4 wie es soll. Als nächstes werde ich bversuchen, das ganze Ding auf einer Platine zu realisieren um den Nachbau zu vereinfachen.
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)

2

Sonntag, 12. März 2006, 19:13

RE: Neue Z-Match, Schaltung nochmal überarbeitet

Zitat

Original von DL2FI
Man gönnt sich ja sonst nicht,
habe heute das Dipmeter über eine Linkleitung an den symmetrischen Ausgang des neuen ZM angeschlossen, und mal den ganzen Bereich durchgekurbelt. Das gab einigen Stoff zum nachdenken und experimentieren und die Gewissheit, dass es 100% richtig war, dass die QRP-AG ein neues Dip-Meter entwickelt hat :D

Das Ergebnis der Arbeit ist eine veränderte Schaltungmit teilweise anderen Werten. Nun arbeitet mein ZM-4 wie es soll. Als nächstes werde ich bversuchen, das ganze Ding auf einer Platine zu realisieren um den Nachbau zu vereinfachen.


Erstes QSO auf 160m um 19:00 MEZ mit OM6ADC am 2x10m Dipol mit 5 Watt 569 - klappt doch 8)
73/2 de Peter, DL2FI
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3

Montag, 13. März 2006, 09:11

RE: Neue Z-Match, Schaltung nochmal überarbeitet

Hallo Peter,

auf den Fotos ist zu erkennen, dass Du Kunstoff-isolierten Schaltdraht benutzt hast.
Für die Selbstbauer ist das natürlich insofern vorteilhaft, als dass Verdrahtungsfehler nahezu ausgeschlossen werden können. Nachteilig ist sicherlich der etwas niedrigere Wirkungsgrad gegenüber z.B. Lackisolation. Die Höhe der daraus resultierenden Verluste kann ich überhaupt nicht einschätzen. Hast Du vielleicht Erfahrungswerte dazu?

Falls Du jemanden brauchst, der mal den Wirkungsgrad ermittelt und es nicht sehr eilig ist, so würde ich das übernehmen. Die Messungen mit nur einem Z-Match sind relativ aufwändig, da man ja die Leistungen bei verschiedenen Abschlusswiderständen und Frequenzen bestimmen muss. Mit zwei identischen Z-Matches würde sich die Messung stark vereinfachen und auch genauer werden. Ich hätte dafür auch einen kalibrierten kommerziellen vektoriellen Netzwerkanalysator zur Verfügung...
vy 73/72 de Uwe, DL4AC
www.dl4ac.de

4

Montag, 13. März 2006, 09:30

RE: Neue Z-Match, Schaltung nochmal überarbeitet

Zitat

Original von DL4AC
Hallo Peter,

auf den Fotos ist zu erkennen, dass Du Kunstoff-isolierten Schaltdraht benutzt hast.
Für die Selbstbauer ist das natürlich insofern vorteilhaft, als dass Verdrahtungsfehler nahezu ausgeschlossen werden können. Nachteilig ist sicherlich der etwas niedrigere Wirkungsgrad gegenüber z.B. Lackisolation. Die Höhe der daraus resultierenden Verluste kann ich überhaupt nicht einschätzen. Hast Du vielleicht Erfahrungswerte dazu?

Falls Du jemanden brauchst, der mal den Wirkungsgrad ermittelt und es nicht sehr eilig ist, so würde ich das übernehmen. Die Messungen mit nur einem Z-Match sind relativ aufwändig, da man ja die Leistungen bei verschiedenen Abschlusswiderständen und Frequenzen bestimmen muss. Mit zwei identischen Z-Matches würde sich die Messung stark vereinfachen und auch genauer werden. Ich hätte dafür auch einen kalibrierten kommerziellen vektoriellen Netzwerkanalysator zur Verfügung...


Hallo Uwe,
danke für das Angebot, ich nehme es gerne an, wenn ich soweit bin, im Moment versuche ich von freien Aufbau weg hin zu einer Platine zu kommen um die Nachbausicherheit zu gewährleisten.
Das Problem ist, dass ich nicht weiss, wo ich drei verschiedene Drahtfarben CuL herbekommen kann. Die Drahtfarben sind aber unbedingt notwendig um einen einigermassen sicheren Nachbau zu gewährleisten.
Das Hauptproblem sind wohl nicht mal die Verluste durch die Art der Isolierung sondern die Verluste durch den dünneren Draht. Alles, was die Isolierung aufträgt geht mir an Drahtdurchmesser verloren.
Auf der anderen Seite wird das amerikanische ZM-2, von dem wir hunderte ausgeliefert haben, ebenfalls mit Rücksicht auf den Nachbau mit isoliertem Schaltdraht aufgebaut. Der Verlust dürfe in der Größenordnung weniger Prozente liegen was in dB oder Empfänger-S-meter ausgedrückt wohl vernachläßigbar ist, gegenüber den zu erwartenden Nachbaufehlern bei einfarbigem Draht.

Ich bin völlig von den Socken, was die praktischen Ergebnisse angeht. Gestern Abend habe ich 3 Stunden lang auf 160m rumgetobt. Als Vergleich dient mein symmetrischer 160m Koppler von Annecke und ein Automatiktuner. Die Antenne wird von allen drei Kopplern prima angepasst, der Empfänger ist aber an der ZM-4 im Vergleich zum Autotuner drastisch ruhiger, was ich auf die vergleichsweise extreme Schmalbandigkeit der Abstimmeinheit zurückführe.

Gefühlsmäßig würde ich das Z-Match sogar als besser einschätzen als den Annecke Koppler, das mag aber auch daran liegen, dass ich so begeistert von dem kleinen Teil bin.
Ich sollte mal ein Foto mit Größenvergleich herstellen, die ganze Box ist nur 100x100x25 klein
73/2 de Peter, DL2FI
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5

Montag, 13. März 2006, 09:44

Hallo Peter,

ich finde das Gerät auch prima und formschön und bestelle hiermit gleich eins ;-)

Zu den Verlusten: ich kann das wie gesagt nicht quantifizieren, aber der neben der Drahtquerschnittsreduzierung einhergehende Verlust über den geringeren Koppelfaktor sollte nicht vernachlässigt werden... Ich gebe Dir recht, am S-Meter der Gegenstation wird sich das kaum bemerkbar machen, aber wir haben ja auch den Anspruch, die Dinge zu optimieren!?
Vorschlag: Schaltdraht und CUL-Draht beilegen... wer dann CUL-Draht nutzt und sich verschaltet bekommt mit der Kasperklatsche...
vy 73/72 de Uwe, DL4AC
www.dl4ac.de

6

Montag, 13. März 2006, 10:34

Zitat

Original von DL4AC
Hallo Peter,

ich finde das Gerät auch prima und formschön und bestelle hiermit gleich eins ;-)

Zu den Verlusten: ich kann das wie gesagt nicht quantifizieren, aber der neben der Drahtquerschnittsreduzierung einhergehende Verlust über den geringeren Koppelfaktor sollte nicht vernachlässigt werden... Ich gebe Dir recht, am S-Meter der Gegenstation wird sich das kaum bemerkbar machen, aber wir haben ja auch den Anspruch, die Dinge zu optimieren!?
Vorschlag: Schaltdraht und CUL-Draht beilegen... wer dann CUL-Draht nutzt und sich verschaltet bekommt mit der Kasperklatsche...


Ich hatte gerade eine Idee, wie ich das auch mit CuL nachbausicher hinbekomme. Die Zeichnungen werden farbig gedruckt, die CuL werden am Ende mit selbstklebenden farbigen Fähnchen markiert ;-)
Jetzt warte ich auf die genauen Maße der Schalter für Platinen-Montage. Wenn ich die integriert habe, bleiben nur eine LED und die Drehkos per Draht anzuschließen, alles andere ist "onboard"
73/2 de Peter, DL2FI
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7

Montag, 13. März 2006, 10:48

Hallo ZM4 Fans!
Auch ich würde gleich eins bestellen wollen ;-)
Zum Problem der verschiedenfarbigen Drähte, da könnte man auch mit kleinen Stücken farbigen Isolierschlauch, die über die Enden geschoben werden, eine eindeutige Kennzeichnung errreichen.
73 Wolf,DL2WRJ

8

Montag, 13. März 2006, 11:29

Zitat

Original von DL2WRJ
Hallo ZM4 Fans!
Auch ich würde gleich eins bestellen wollen ;-)
Zum Problem der verschiedenfarbigen Drähte, da könnte man auch mit kleinen Stücken farbigen Isolierschlauch, die über die Enden geschoben werden, eine eindeutige Kennzeichnung errreichen.
73 Wolf,DL2WRJ


Danke für diese Idee, das gefällt mir besser als meine Papierfähnchen!

Wenn du noch mehr Ideen hast oder andere Mitleser Ideen haben.... raus damit, jetzt ist genau der richtige Zeitpuinkt, deswegen mache ich das hier so öffentlich.
73/2 de Peter, DL2FI
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9

Montag, 13. März 2006, 12:56

Hi Peter,

sieht sehr gut aus das Teil, dazu 2 Anmerkungen/Ideen/Wünsche von mir:

1.Die Größe des Teiles ist für meinen Geschmack etwas zu groß. Schau Dir bitte mal die Ausführung meiner Mini-Z-Match an, mit etwas Liebe bekommst Du Deine auch in so ein Mini-Gehäuse. In meiner Galerie gibts Bilder...

2. Ist schonmal an einen "Bypass"-Schalter gedacht worden? Im praktischen Betrieb mit meiner ZMatch hab ich mir sowas oft gewünscht, um vergleichen zu können bzw. das Ding mal probehalber rausnehmen zu können. Ich war schon fast so weit so nen Schalter nachzurüsten...also das würde ich auch noch auf meine "Wunschliste" setzen.

HW?

73 Hannes
72 de Hannes, DL9SCO

10

Montag, 13. März 2006, 14:08

Zitat

Original von DL9SCO
Hi Peter,

sieht sehr gut aus das Teil, dazu 2 Anmerkungen/Ideen/Wünsche von mir:

1.Die Größe des Teiles ist für meinen Geschmack etwas zu groß. Schau Dir bitte mal die Ausführung meiner Mini-Z-Match an, mit etwas Liebe bekommst Du Deine auch in so ein Mini-Gehäuse. In meiner Galerie gibts Bilder...

2. Ist schonmal an einen "Bypass"-Schalter gedacht worden? Im praktischen Betrieb mit meiner ZMatch hab ich mir sowas oft gewünscht, um vergleichen zu können bzw. das Ding mal probehalber rausnehmen zu können. Ich war schon fast so weit so nen Schalter nachzurüsten...also das würde ich auch noch auf meine "Wunschliste" setzen.

HW?

73 Hannes

Hallo Hannes
Größe:
Würde ich gerne kleiner machen, aber wenn ich eine Platine und keinen Drahtverhau anstrebe, wird es schwierig. Schau dir mal das Bild des ersten Platinenentwurfes an. Noch enger kann ich die Schalter kaum unterbringen, wenn man das Teil noch bedienen können will. In der Tiefe könnte ich vielleich 25 mm einsparen, das würde die Sache aber mächtig teurer machen, weil es dann eine Sonderanfertigung des Gehäuses wäre.

Zähl mal die Schalter im Vergleich zu deiner Version, hier ist doch einiges mehr drin.

Bypass:
Mhmmmm, von 50 Ohm unsymetrisch auf X Ohm symmetrisch .... wie soll ich da einen Bypass realisieren? OK, für den Koax-Ausgang könnte es gehen.
»DL2FI« hat folgendes Bild angehängt:
  • ZM4_Plat_01.gif
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)

11

Montag, 13. März 2006, 14:39

Zm4

Hi Peter,

Glückwunsch zum ZM4. Die Drähte könnte man auch mit Schrumpfschlauch kennzeichnen, indem man kleine Ringe schneidet und diese je nach Anzahl hintereinander anordnet.
Also zB. mit einem Ring => Draht1 , mit 2 Ringen => Draht 2 usw.
Schrumpschlauch ist ziehmlich dauerhaft anbringbar und verrutscht nicht auf den Drähten.

55 und 73/72 de Erich, DL1AZB

12

Montag, 13. März 2006, 15:18

RE: Zm4

Zitat

Original von DL1AZB
Hi Peter,

Glückwunsch zum ZM4. Die Drähte könnte man auch mit Schrumpfschlauch kennzeichnen, indem man kleine Ringe schneidet und diese je nach Anzahl hintereinander anordnet.
Also zB. mit einem Ring => Draht1 , mit 2 Ringen => Draht 2 usw.
Schrumpschlauch ist ziehmlich dauerhaft anbringbar und verrutscht nicht auf den Drähten.

55 und 73/72 de Erich, DL1AZB


Hallo Erich,
da fällt mir ein, dass die Elektriker doch so kleine gelbe Zahlen aus Plastematerial haben, die man auf Drähte klemmen kann. Ob es die wohl auch für 0,5mm Draht gibt? Werde mal auf die Suche gehen.
73/2 de Peter, DL2FI
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13

Montag, 13. März 2006, 15:22

RE: Zm4

Hi Peter,

ich glaube die gibt es leider nicht für so dünne Drähte.
Außerdem würden die sich ev. nach Gebrauch auf dem Draht drehen und man sähe somit auch nur die "Drahrringe" hw?

55 & 73 de Erich

14

Montag, 13. März 2006, 16:27

RE: Zm4

hallo,
kleine Fähnchen o.ä. stelle ich mir störend beim Wickeln vor, da gefällt mir die Schrumpfschlauchlösung besser. Ich knicke die Drahtenden vor'm Wickeln unterschiedlich weit zurück, geht mit CuL prima & kostet nix extra.
72, Tom
Das schöne an einheitlichen Standards ist, daß man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

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15

Montag, 13. März 2006, 19:24

Z-Match, LED-Anzeige

Hi Liste, Hi Peter,



kleiner Hinweis: LEDs sind ganz gut als HF-Gleichrichter geeignet: schenk Dir die 1N34 (inzwischen immer seltener zu kriegen, wie alle Ge-Dioden). Antiparallel zur LED kommt ne 1N4148 oder 1N914, fertich. Reihenschaltungen von LED und Dioden soll man tunlichst vermeiden, da LED nur eine Sperrspannung von wenigen V haben. Meist gehts trotzdem gut, aber nach Aussage unseres LED-Lieferanten kann man sich nicht drauf verlassen! Noch einfacher wäre ne LED mit zwei antiparallelen chips (gibts auch, für Wechselspannung).



Viele Grüße,

Rainer DG1SMD
Rainer DG1SMD aus Adelberg JN48TS DOK Z46/P01

16

Montag, 13. März 2006, 23:01

RE: Zm4

Hallo Peter,

für Nachbauer ist die Kennzeichnung von CuL-Draht nicht sonderlich schwierig, wenn die ungefähre Drahtlänge bekannt ist. Beim K2 habe ich manche Enden der Drähte mit Nagelack gekennzeichnet. Trocknet schnell und stört nicht beim Wickeln der Windungen.

Billiger Nagellack ist heute ein Cent-Artikel. Bei meinem letzten Kauf vor wenigen Wochen habe ich in einer Billig-Drogerie 50 Cent für ein kleines 9 ml-Fläschchen bezahlt. Man sollte dunkle Farben wählen, da die Deckkraft des Lackes auf CuL-Draht gering ist.

Das größte Problem bei dieser Vorgehensweise ist der Kauf selbst. An der Kasse ist man(n) doch recht kritischen Blicken ausgesetzt. Erklärungsversuche gehen natürlich völlig ins Leere. Wem glaubt man schon, daß er Nagellack zum Anstreichen von Draht verwendet.

Von meiner Frau habe ich einen geringschätzigen Blick geerntet, als ich ihr spaßeshalber ein Fläschen zum Geschenk angeboten habe. Ich fürchte, Modefarben habe ich nicht erwischt.

73, Tassilo

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17

Mittwoch, 15. März 2006, 13:40

Lackdraht kennzeichnen

Hallo Leute!

Ich markiere meine CuL Drähte mit farbigem Edding permanent. (Enden einfärben)
Ist zwar nicht super abriebsfest, brauchs aber auch nicht sein.
Soll ja nur bis zum Verlöten sichtbar sein, danach ist es egal...

73´ Jörg

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18

Freitag, 26. Mai 2006, 13:40

RE: Neue Z-Match, Schaltung nochmal überarbeitet

Hallo Peter!
Nachdem ich den QRP 4:1 Balun erfolgreich aufgebaut habe (bin begeistert), will ich nun mit einem ZM4 Versuche unternehmen. Leider kann ich Deiner Schaltung nicht den Wert für C1 entnehmen. Ich nehme an, er ist 500pF und bei 160 Meter - Bedarf wird das zweite Paket dazugeschaltet. Gehe ich recht in dieser Annahme???
73 Andreas
72, de Andreas

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19

Freitag, 26. Mai 2006, 14:07

RE: Neue Z-Match, Schaltung nochmal überarbeitet

Hallo Andreas,

ich bin zwar nicht der Peter; vielleicht glaubst Du mir aber trotzdem...

C1 ist der "serielle" Drehko. In der originalen ZM-4-Schaltung hat er zwei mal 270pF. Über einen Kippschalter mit 3 Schaltstellungen werden damit die folgenden Varianten geschaltet:
- in Mittelstellung: nur ein Paket (>0...270pF)
- in der oberen Stellung: beide Pakete parallel (>0...540pF)
- in der unteren Stellung: beide Pakete und ein 390pF C parallel (390...930pF)

Diese Variation passt wirklich gut. So deckt sie einen riesigen Frequenzbereich und Lastbereich ab. Denn bei dem Z-Match-Prinzip ist es so, dass Reaktanzen auf der Antennenseite über den parallen Schwinkkreis in Verbindung mit der Anzapfung auf die Primärseite transformiert werden. Diese Reaktanzen treten immer dann auf, wenn eine Antenne nicht in Resonanz ist. Die benötigte Kapazität des seriellen Cs hängt also nicht nur von der Betriebsfrequenz ab, sondern auch von der Antennenlast. Diese Abhängigkeit führt übrigens auch dazu, dass man i.d.R das günstigste SWR nur über mehrere wechselseitige Abstimmungen der beiden Cs erreichen kann. Das gelingt schon bei Empfangsbetrieb recht gut und dann wird noch kurz in Stellung "tune" nachjustiert. Die Aufteilung der Cs hilft hier, denn die Einstellung ist meist sehr spitz...
vy 73/72 de Uwe, DL4AC
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