Hallo OM's,
ich denke, die genauen Abmessungen sind nur dann von Interesse, wenn die Antenne ohne Anpassgerät betrieben werden soll.
Dann muss Strahlerlänge von einem Schenkel + ( Länge der Hühnerleieter x Verkürzungsfaktor ) eine resonate Länge für das jew. Band sein!
Die G5RV wurde ja für das 20m-Band genau berechnet und ist auch auf ein paar anderen Bändern noch resonant.
Die Länge des eigentlichen Strahlers nur für das Strahlunsgdiagramm von Interesse.
UND natürlich mögl. viel Draht in der Luft. Die HL strahlt nicht.
Betreibt man diese Antennenform, G5RV, Doppelzep, Doublet, Dipol oder wie auch immer, mit einem Anpassgerät, sind die Längen von Strahler und Hühnerleiter nur für den Anpassbereich des Anpassgerätes von Interesse. Hier sind eher nichtresonate Längen von Vorteil (wurde schon oft beschreiben).
Also mein Tipp:
Den Strahleranteil so lang wie möglich (evtl. sog. 20-30% länger und zurückfalten) und die Hühnerleiter so lang wie eben benötigt + 2-3 Meter. Dann testen ob sich das "Gebilde" auf allen gewünschten Bändern anpassen lässt und ggf. die 2-3 Meter 0,5m-weise kürzen oder auch verlängern. Evtl. auch an die Strahlerenden nochmal 0,5 Meter anhängen oder den zurückgefalteten Teil kürzen, bis alle gewünschten Bänder arbeiten.
Wichtig: Die Länge aus 1 Strahlerschenkel + ( Hühnerleiter x Verkürzungsfaktor ) ergibt Resonanzstellen und die müssen in den gewünschten Bändern noch im Anpassbereich des Tuners liegen. ( n x Lambda/4 Resonanz ! )
Diese Vorgehensweise wurde auch schon öfters beschrieben und ich bin immer gut damit gefahren.
(Rechnerei mit EZNEC hat bei mir immer nur Zahlen produziert, die in der Paxis irgendwie anders waren.)
PS.: Kein Balun, kein Koax, HL direkt auf den Tuner. Eine Mantelwellendrossel ist natürlich nicht verkehrt.
(ggf. die letzten Meter mit TWINCOM oder 2x RG58 )
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Steffen