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Dienstag, 20. April 2010, 09:42

Hallo Michael,
PIN 6 ist die Schaltspannung, die immer bei Empfang anliegt. Die Brücke 6/37 schaltet die RIT. Die RIT entfält komplette, wenn statt eines Analogen VFO der DDS VFO benutzt wird, da dann dieser die RIT Funktion übernimmt. Folglich entfällt dann auch die Brücke 6>>37 dauerhaft.

Die Brücke 6>>22 schaltet bei RX den MUTE Transistor des Balancemodulators durch, damit während der Empfangs der BM nicht moduliert werden kann. Diese Brücke muss als immer vorhanden sein.

Hinter dem Balancemodulator erhältst bei Modulation über den Mikrophoneingang und getastetem Sender (Mute Transistor ist nun gesperrt, da keine 10VE anliegt) ein Doppelseitenbandsignal von einigen 100mVss.
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)

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Dienstag, 20. April 2010, 13:54

Hallo Peter,

danke für deine schnelle Antwort.

Bei meinen Arbeiten am Balance-Modulator stoße ich auf folgende Probleme.

Zum Einen speise ich ein NF-Signal mit 400mV in den Mikrofoneingang. Habe dann aber schon eine Begrenzung am Ausgang.

Auch dringt mein Signal nicht bis auf den Eingang 2 an IC10...

72 de Michael, DH1KBM
Hallo Michael,

400mV sind schon arg viel., soviel bringt dein Mikrophon nie. Am Ausgang von IC14 muss das NF Signal unverzerrt heraus kommen. Kommt da nichts, dann musst du die MUTE Schaltung T18 kontrollieren, der Transistor muss bei TX sperren.
Vom Ausgang IC14 zum Eingang IC 10 liegen im Pfad nur C100 und R67 in Reihe, da kann kaum etwas verloren gehen. Schau dir PIN 32/ T16 an, das ist die Debancierung des BM für CW. Wen T16 geschaltet ist, dann kannst du soviel NF aufwenden, wie du willst, der BM ist dann für die Erzeugung eines CW Signals zu 100% zu einer Seite gekippt.
73/2 de Peter, DL2FI
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