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41

Dienstag, 1. Juli 2008, 12:23

Status bei DL2VER

Moin Forum,

nachdem mich meine Bandscheiben jäh beim Aufbau gestoppt haben, gehts nun wieder weiter.
Inzwischen fertig: BG 1 bis 6 und BG8.
Bisher fast alles im grünen Bereich, allerdings "hängt" bei mir die SSB/CW-Umschaltung. Will heißen, dass die Umschaltung unregelmäßig ein paar Sekunden verspätet kommt. Vermutlich muss ich die Fassung von IC1 nachlöten.

73 de Heiko, DL2VER

Edit: Inzwischen sind BG1 bis BG8 fertig, alles funktioniert

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42

Dienstag, 1. Juli 2008, 13:02

RE: Spulen und deren Induktivitäten

Hallo Peter,

Zitat

Original von DL2FI

... Wir haben die Erfahrung, dass schon die Angabe einer Soll-Spannung häufig zur Verwirrung führt (Angabe 6V, ist 5,9V noch ok oder nicht???)

Wenn du aber messen willst, dann kannst du völlig problemlos aus den Angaben für die Windungszahl die Induktivität errechnen. Für die Neosidspulen habe ich vor einiger Zeit eine Excel Tabelle ins Forum gestellt, für die Ringkerne nimmt man der Einfachheit halber MiniRK. Die Werte für die Neosid Spulen beziehen sich auf etwa halb eingedrehten Kappenkern (sagt man jedenfalls)
Ich habe als Beispiel gerade mal eine Bobin gemessen (mid AADE)
14 Windungen ohne Koppelwindung
Ohne Kappe, ohne Becher: 3,1uH
Kappe bis Oberkante blauer Träger eingedreht ohne Cu Becher: 3,5uH
mit Kupferbecher 2,7uH
Kappe bis Anschlag eingedreht, +/- 0,1mm genau aufgesetzt 5,4-4,6 uH
mit Kupferbecher 4,8-5,2

Rechnerisch sollen 14 Windungen laut AL Wert 4,5uH ergeben.
Mit der benutzten Kreiskapazität 100pF plus Varicap ergibt sich eine Resonanz von
7,317 MHz bei 105pF und 6,845 bei 120pF


ich kann verstehen, dass es zu Verwirrung kommen kann, wenn man keine Toleranzangaben hat. Deine Angaben sind jedoch sehr interessant, weil sie über den Einfluss der Spulenbauteile Aufschluss geben und das hilft, den Hobo in seinen kleinsten Bestandteilen kennen zu lernen. Daher vielen Dank für Deine Mühe, die Werte zu ermitteln.

73 de
Sebastian, DO8SEM

43

Dienstag, 1. Juli 2008, 18:15

Hallo werte Mitbauer,

ichpausiere zur Zeit bei Bgr. 7 der noch die Spülchen fehlen. Mir ist es in meiner Bastelbude viel zu heiss ,,, :D
Wenn es die Tage besser wird, gehts weiter.

Noch etwas off topic:
Ich bin sehr oft betrübt, wenn in einem Forum wie diesem es zu "unschönen Auseinandersetzungen" kommt.. Mal ehrlich....LOHNT DER STREIT wenn es ums Hobby geht???

Vor etlicher Zeit war das ja auch schon mal so oder so ähnlich Thema....wird vermutlich auch immer wieder aufkommen :(

Ich fände es schön, wenn es weniger Gezanke gäbe...

Nun ja...
so long - lasst die Sonne nicht zu sehr an eure Haut....die Strahlung der Sonne ist nun mal nicht QRP :]

vy 73
Andreas
DK3JI
AK

44

Dienstag, 1. Juli 2008, 22:54

"Mikadospiel" Bgr. 5

Nabend,

Nach folgender Methode hat das Einsetzen, Ausrichten und Verlöten der 11 "Mikado-Steckverbindungen" noch nicht mal eine viertel Stunde gedauert:

Für Rechtshänder:
Beklebe die Kuppe des linken Zeigefingers mit einer Portion Heftpflaster als Wärmeschutz. Stecke eine Minibuchse an ihren Platz auf dem Mainbord, nimm das Mainbord zwischen Daumen und Mittelfinger der linken Hand und presse gleichzeitig die Minibuches mit dem beklebten Zeigefinger, man merkt, wenn sie verkantet. Nun leicht mit weinig Lötzinn anheften. Das dann 11x. Danach mal schauen ob alles senkrecht ist, kleines Nachbiegen ist möglich. Nun erst die 11 Steckerchen in die Buchsen, nicht ganz einstecken, sondern so, dass sich zu einer Seite ein kleines Gefälle ergibt. dadurch lässt sich das SSB-Board relativ leicht aufstecken. Wenns gklappt hat, alles fest zusammendrücken, zuerst Stecker auf dem SSB-Board verlöten und dann die Buchsen auf dem Mainboard nachlöten.

Alles ganz easy :D


Edit: zeigefinger gegen Mittelfinger getauscht :D
72/73
Con

DM5AA - DOK V11 - JO64SD
DL-QRP-AG 297 - G-QRP 7939 - AGCW 1957
K2 #781 - K1 #1357 - BCR - Sparrow - Mosquita - viele Baustellen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DM5AA« (2. Juli 2008, 10:48)


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45

Mittwoch, 2. Juli 2008, 16:03

Status bei DL2VER

Moin Forum,

BG1 bis BG9 sind fertig. Tests nach Handbuch alle okay.
Das Mikado habe ich als solches gebastelt. Pins und Buchsen zusammengesteckt. Stehend auf das Mainboard platziert und dann die Platine ohne Zittern aufgesetzt. Das folgende Anlöten ist dann easy.

73 de Heiko, DL2VER

46

Donnerstag, 3. Juli 2008, 09:08

BG10 Induktivitöten

Hallo Baugemeinde,

ich habe meinen Fehler bei den Spulen in BG10 gefunden. Es war nicht wie erst vermutet die Windungszahl, sondern ein Fehler beim Einbau. Damit das blaue Kunststoffteil mit dem Kappenkern bis auf Anschlag auf den Spulenkörper aufgesetzt werden kann, muß zwischen der Unterkante des Spulenkörpers und der Platine ca. 1mm Platz bleiben. Ich hatte den Spulenkörper zu tief montiert, d.h. der Spulenkörper saß fast ohne Abstand auf der Platine. Dadurch konnte der Kappenkern nicht tief genug gedreht werden und die Induktivität der Spule war zu klein.

Bei den neuen Spulen hatte ich vor dem Einbau den Kappenkern bis Anschlag aufgesetzt damit der Abstand passt - nun läuft der RX Preselektor wie er soll.

72 +1
Frank

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47

Donnerstag, 3. Juli 2008, 22:14

Mischer fertig, prima Empfang!

Hallo,

habe eben den Mischer fertiggestellt, die Brücke gesetzt und eine 4m Litze als Antenne angeschlossen. Mit P3 auf der Hauptplatine konnte ich z.B. DW auf 6075kHz auf Zerobeat einstellen und im SSB Modus den AM Empfang geniessen. Diese Konfiguration ist bereits sehr empfindlich. Es lassen sich viele Stationen empfangen. Das CW Filter bewährt sich ebenfalls beim Empfang von Telegraphie. Schön, dass man diese Freude bereits am noch nicht komplett aufgebauten Gerät hat.

Ich habe jedoch auch festgestellt, dass der Multifunktionsknopf sporadisch Aussetzer von etwa ein, zwei oder drei Raststufen hat. Falls jemand dieses Problem ebenfalls hat, wäre ich daran interessiert, damit ich einen Hinweis darauf habe, ob der Drehgeber defekt ist oder die Software die Signale "verschluckt".


73 de Sebastian, DO8SEM

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48

Donnerstag, 3. Juli 2008, 22:57

Messungen & Tipps

Hallo Hobo - Brüder,

vor einigen Tagen hatte ich einige Messwerte zur TX Vorverstärker beigesteuert. Um Missverständnissen vorzubeugen: Diese Baugruppe hatte ich separat über einen kleinen Adapter durchgemessen. Das machte sich ganz gut, da die Baugruppe in 50 Ohm Technik konzipiert ist. Wer die BG 11 im Hobo in Betrieb nimmt, hat also eine Stromerhöhung von etwa 80 mA zu verzeichnen.

Die Baugruppe TX Ausgangsfilter lässt sich ebenso einfach extern ausmessen. Ein NWT, VNA oder, wer hat, ein Netzwerktester wären dazu ideal. Es geht aber auch mit Generator, natürlich auch dem DipIt und einem Leistungsmesser oder HF-Oszi.
Für meine 40 m Version habe ich eine Durchgangsdämpfung von 0,4 dB ermittelt, die 3 dB Knickfrequenz lag bei 8,5 MHz, bei 14 MHz würde die erste Oberwelle um 43 dB gedämpft werden und die 2. Oberwelle auf 21 MHz um etwa 41 dB.
Dabei habe ich mir mit den Spulen nicht all zu große Mühe gegeben, einfach die angegebene Windungszahl drauf und mit mit dem LC Meter kurz die Induktivität geprüft. Die erreichte Induktivitäten hatten ohne Korrekturen an den Ringkernen (man müsste die Wicklungen spreizen oder mehr verteilen) Abweichungen von knapp 10 %. Daraufhin habe ich mal RfSim99 bemüht und mit unterschiedlichen Grenzwerten die Schaltung simuliert. Im Anhang ein Simulationsergebnis mit den vorgesehenen Bauteilen bei einer angenommenen Spulengüte von 50. Wer mag, kann ja die Bauteile um einige % verändern und wird sehen, die Abweichungen bleiben gering! Somit kann man getrost, auch ohne groß zu messen, darauf vertrauen, dass das Filter seinen Zweck erfüllt.=)
Warum habe ich aber nicht die theoretisch mögliche Dämpfung von über 80 dB bei 21 MHz und gar mehr bei noch höheren Frequenzen erreicht?
Meine Begründung: Auch Ringkerne haben nach außen ein zwar geringes, aber doch nachweisbares, Streufeld. Zwar werden die Feldlinien hauptsächlich im Kern gebündelt, aber ein wenig Energie wird doch abgestrahlt und von den Nachbarspulen aufgenommen. Dieser Effekt wird durch den Versatz der Spulen um 90° minimiert, ist aber leider doch noch vorhanden. Das ist jedoch kein Grund zur Panik, eine Filterdämpfung von über 40 dB ist in der Praxis mehr als ausreichend.
Normale Luftspulen würden an dieser Stelle, vor allem bei dem gedrängten Aufbau wie er im Hobo erforderlich ist, wesentlich stärker koppeln!

Ein kleines mechanisches Mallöhr ist mir widerfahren, als ich die BG15 auf der Bedienplatte bestückte:X(

Beim ständigen Wenden der Platine stößt man irgendwann einmal etwas härter an einer der langen Potiachsen an, und dank Hebelgesetz und Murphy wird die Energie nicht immer elastisch abgefangen, sondern der Klügere gibt nach. In meinem Fall die durchsichtigen Kappen von zwei der Potis.
Diese Kappen sind nur aufgesteckt und eingerastet. Vorsichtshalber sollte man diese Kappen gemeinsam mit den Achsen während der Bestückung abziehen (das geht, auch ohne Gewalt!:rolleyes: )

Die Freude vom Frank über den gefundenen, ja eigentlich selbst fabrizierten, Fehler kann ich gut nachempfinden. Man sollte wirklich erst dann weiterbasteln, wenn alles so funktioniert, wie es im Baubuch angegeben ist. Alle abgleichbaren Spulen haben ein deutliches Maximum, wenn nicht, ist wirklich etwas faul!
Also immer systematisch vorgehen, sonst sucht man sich am Ende eine „Wolf“.?(

Gratulation Sebastian, wer schon etwas hören kann, hat es fast geschafft! Wenn Du dann als nächstes das DDS Filter aufgebaut hast, mache bitte einmal den folgenden Test: Wähle die Abstimmung 100 kHz Schritte aus und stelle die Anzeige mal etwa 2 MHz unterhalb Deines Bandes und ein drehe dann die Frequenz hoch. Beobachte dabei den Klang des Rauschens ohne angeschlossener Antenne. Ab einer bestimmten Frequenz wird das Rauschen deutlich geringer und es nimmt irgendwann oberhalb Deines Bandes wieder schlagartig zu. Ich glaube das wäre ein einfacher Test, die Funktion und den Durchlassbereich vom DDS Filter zu überprüfen.

Allen Lötern weiterhin viel Spaß und Erfolg, :)

Die txt Datei bitte in eine cct Datei umbenennen (ist nur als Arbeitsdatei für RFSim99 gedacht!)

73 de Dietmar, DL2BZE
»DL2BZE« hat folgendes Bild angehängt:
  • 40m-TP_Hobo.png
»DL2BZE« hat folgende Datei angehängt:
  • 40m_Hobo_TP.txt (17,54 kB - 595 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 03:26)

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49

Freitag, 4. Juli 2008, 10:00

BG10 Aufbau

Hallo,

nachdem meine Baugruppe 10 nun läuft, kann ich meine dabei gesammelten Erfahrungen etwas zusammenfassen:

- wie schon in der neuen Version des Handbuchs beschrieben werden zuerst die SMD Bauteile für das DDS Schleifenfilter bestückt. Es ist sinnvoll, danach die Steckerleiste zu montieren und das Schleifenfilter nach der von Dietmar vorgeschlagenen Methode zu testen. Falls das Schleifenfilter nicht funktioniert, ist es einfacher an die Bauteile mit dem Lötkolben heranzukommen, wenn das Modul noch nicht weiter bestückt ist.

- als nächstes kommen alle Bauteile des RX Preselektors dran, dieser kann dann auch gleich getestet werden.

- zum Schluß dann der TX Preselektor.

Falls etwas nicht läuft - das Auslöten der Spulen sollte man wirklich erst zuletzt in Erwägung ziehen. Auch bei vollbestückter Leiterplatte kann man Induktivität (bei stromlosen Modul) messen. Je nach Messmethode wird das Ergebnis etwas vom Kreiskondensator verfälscht, zumindest kann man aber feststellen ob die Induktivität so in etwa im erwarteten Bereich liegt, und ob sie sich beim Eindrehen des Kappenkernes ändert.

Der von mir fabrizierte Fehler - Spulenkörper zu tief eingelötet - erfordert nicht unbedingt das Auslöten der Spule. Man kann dann einfach vorsichtig etwas Material vom blauen Plastikhalter des Kappenkerns abschleifen, bis das Teil auf dem Spulenkörper aufsitzt. Ich hatte den gleichen Fall bei einer Spule im SSB Modul, bei der der Kappenkern beim Abgleich auf Anschlag stand.

Ein zusätzlicher Test ist noch zu empfehlen: Ohne Bandmodul Pin 6 und 8 von BG 10 brücken, in Schalterstellung CW auf Senden Schalten und dann an Pin 4 die Frequenz messen. Es sollte die Sollfrequenz zu messen sein. Wenn nicht, im Setup kontrollieren, ob TX +/- ZF eingeschaltet ist.

So, nun gehts auf zum Endspurt.

72 de
Frank

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50

Samstag, 5. Juli 2008, 18:41

Status DL2VER: BG 1-11 fertig, RX läuft

Moin Forum,

so, der RX-Teil läuft, wie man hört:
http://heikojahn.homepage.t-online.de/CQ.mp3
http://heikojahn.homepage.t-online.de/ssb.mp3
Vorsicht, die Datei ist ein MB.
Antenne: Der Schutzleiter meiner Steckdose...
S-Meter ist noch nicht kalibriert, schwankt aber zwischen S6 und S+

So, jetzt fehlt noch Treiber, PA und SSB-Eingang, dann ist er richtig "am Leben".
Richtig große Hürden gab es bisher nicht, Material war auch komplett.
Hut ab vor allen Beteiligten.

73 de Heiko, DL2VER

Edit: SSB-File eingefügt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL2VER« (6. Juli 2008, 15:32)


51

Dienstag, 8. Juli 2008, 22:51

BG9 ist fertig,,

Hallo HOBO - Gemeinde,

hier nur ne kurze Info zu meinen HOBO-Aktivitäten. Bin gerade mit der BG9 fertig geworden. Test ist positiv,,,HOBO spielt,!!! Es waren ein paar Rundfunksender zu hören. Probleme gibt es keine. Nun gehts an das HF-Modul.

´73/72 Harry,.,.,.,

52

Mittwoch, 9. Juli 2008, 11:37

Hallo Hobo´ isten

Mein 20 m Hobo ist fertig! Der Empfänger ist Spitze!

Der Sendeteil bedarf noch eines FineTuning.
5 Watt Sendeleistung stehen schon an!

Die Mini - IC´s waren schon eine Viecherei!
Die sonstigen SMD´s waren nur gewöhnungsbedürftig.

Gutes Basteln ( Dank der guten Bauanleitung sicher kein Problem )
Peter DC 0 KA

( Immer die verd.. Dreckfuhler )

Ergänzung:
Mit dem Hobo auf 20 m zwei englische Stationen aus Nottingham
gearbeitet.

Peter DC 0 KA

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53

Mittwoch, 9. Juli 2008, 21:40

Kleine Hobo - Mod's

Hallo Hobo-World,

Nun sind einige Tage mit emsigem Messen am Hobo vollbracht.:)

Gelegentlich erfreue ich mich auch an dem schönen Empfang mit dem Hobo. Auf 40 m ist ja immer etwas los!

Meine PA MOSFE’s habe ich noch nicht bestückt, aber mein eigenes Sendesignal aus dem Tx Vorverstärker mal abgehört – prima kann ich nur sagen.

Nun die Frage, wie kann man das TX Filter schön sichtbar machen?
Da ich einen Spektrumanalyser mit Max_Hold Funktion habe, war das nicht so schlimm. In den Mikroeingang habe ich ein veränderliches NF Signal gegeben und die HF mit der Maxhold Funktion aufgezeichnet. Rechts neben der Filterkurve wurde die Amplitude von Nebensignalen aufgezeichnet. Ob die echt sind, oder aus dem NF Generator kommend bereits vorhanden waren, kann ich nicht genau sagen. Es kann aber auch sein, dass der NF-Vorverstärker oder der Dynamikcompressor einen Teil zur Entstehung des Signals beitragen.?(

Aber egal, ich wollte wissen, wie sieht meine Durchlasskurve des TX Quarzfilters aus: Ich finde gar nicht so schlecht – siehe die Bilder.=)
Als Bandbreite hatte ich etwa 2,55 kHz ermittelt. Das ist mir persönlich ein Hauch zu breit, also habe ich einfach parallel zu den Filter - C’s (im original 39 pF) von der Lötseite zusätzlich 10 pF in SMD gelötet. Streng genommen verringert sich auch der Abschlusswiderstand des Filters etwas, aber da die Welligkeit unter 3 dB blieb, habe ich R3 im Uni-SSB-Modul vorerst auf 680 Ohm belassen.
Auf dem einen Bild sind das alte Filter (obere Kurve) und das modifizierte Filter (unten) überlagert dargestellt. Der Pegel wurde zur besseren Darstellung absichtlich verschoben!
Die neue Bandbreite beträgt nun 2,08 kHz. Ein Tick breiter würde mir zwar besser gefallen, aber ich will dann erst mal sehen, wie die Modulation im QSO so bewertet wird. Vermutlich wären 8,2 pF als Zusatzkapazität ideal. Oder man bestückt gleich mit 47 pF. So habe ich es in meinem SSB Empfangszweig gemacht. Die gemessene Bandbreite beträgt dort 2,2 kHz. Der Vorteil bei einem Ladderfilter: Mit steigender Beschaltungskapazität wird die Steilflankigkeit etwas besser. Allerdings sind die Anpassungswiderstände etwas kritisch. Wer also modifizieren möchte, sollte ein wenig Messtechnik zur Verfügung haben!
Mein CW-Rx Filter habe ich auch etwas modifiziert. Im original hatte ich 570 Hz Bandbreite gemessen. Wenn man parallel zu C1, C2, C4 und C5 im Quarzfiltermodul 22 pF sowie zu C3 27 pF schaltet, bekommt eine CW Bandbreite von 450 Hz. Auch hier verringert sich der Abschlusswiderstand des Filters. Ich habe jedoch die Widerstände R1 und R2 so belassen, die Welligkeit (sofern man überhaupt davon sprechen kann) des CW – Filters ließ sich nicht verbessern.
R3 hat 300 Ohm und R4 270 Ohm, wohlgemerkt mit C’s von 47 pF anstelle der 39 pF.

Versuchsweise hatte ich das SSB RX Filter mit 56 pF beschalten. Dann ist die Bandbreite allerdings nur noch 1,9 kHz breit.

Ich kann nur nochmals betonen – ein sehr schöner und durchdachter Bausatz. Man kann mit jeder neuen Baugruppe das vorprogrammierte Erfolgserlebnis auskosten! Wer sich genau an die Vorgaben hält und gewissenhaft baut, bekommt als Gegenleistung einen schön kompakten und funktionierenden Transceiver!

Es ist schön zu lesen, dass immer mehr Hobos das Licht der HAM-Welt erblicken. :D

73 an alle Hobo – Babys und deren Eltern de Dietmar, DL2BZE
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  • Hobo_SSB_Tx_new_5dB_pro_Teil.gif
  • Hobo_SSB_Tx_old_new.gif

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54

Freitag, 11. Juli 2008, 23:14

Baugruppe 11 Pegel

Hallo,

ich habe das TX Vorverstärker Modul fertiggestellt. Hier ein paar Messwerte und Bemerkungen.

Um das Maximum mit den TX Preselektorspulen deutlich durchfahren zu können, habe ich parallel zu R10 auf der Frontplatine einen 27kOhm Widerstand gelötet, weil die Ferrittöpfe schon auf Anschlag waren. Aber das Thema hatten wir ja bereits weiter oben. Ich habe mir ein Oszi ausleihen können und folgende Spannungen gemessen. Der Spitzenwert an Pin 1 des HF Moduls beträgt 220mVss. Nach dem Dämpfungsglied konnte ich mit meinem einfachen HF Tastkopf nichts messen, das Oszi zeigt hier 60mVss. Das Vorverstärkermodul verstärkt kräftig, so daß am 50Ohm Lastwiderstand 2Vss zu messen waren. (Der Eigenbau-HF-Tastkopf zeigte mit der QRP Projekt Tabelle zum dort erhältlichen HF Tastkopf die entsprechende Spannung von 2,2Vss.) In der Bauanleitung ist der Sollwert 250mVss angegeben. Peter bestätigte mir, daß das vermutlich ein Fehler ist. Die Leistung beträgt somit 80mW. Damit läßt sich der Treiber ansteuern.

Ich wäre fast darauf reingefallen: Die Spannung ist natürlich von der Einstellung des HF PWR Potis auf der Frontplatine, von R5 auf der Hauptplatine und der Filterspule hinter dem Mischer auf der SSB Platine abhängig. Unabgeglichen kann das Signal dann auch "fehlen". Auf CW muß der Hobo auch stehen. Sonst hört man im Tune Modus auch nicht den Tongenerator.

Fröhliches Basteln!

73 de Sebastian, DO8SEM

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55

Samstag, 12. Juli 2008, 20:57

Hobo-Rx vs. Contestgetümmel

Hallo Hoboaner,

bei meinem letzten Betrag ist mir ein kleiner Denkfehler unterlaufen: Der "Nebenhöcker" ist keine Verzerrung aus der NF sonder schlicht und einfach das gepiegelte Seitenband.
Gemessen am einfachen Aufbau und dem getriebenen Aufwand sind die knapp 40 dB Seitenbandunterdrückung ein ganz guter Wert! Die Trägerunterdrückung hatte ich zu etwa 55 dB ermittelt, was für den NE612 optimal ist.

Heute habe ich mal meinen 40 m Hobo dem Conteststreß ausgesetzt. Ich benutze einen rückgefalteten Dipol mit 2 x 6,5 m Spannweite, 10 m hoch, an einem symetrischen Tuner angepasst. Kabeldämpfung etwa 0,9 dB @ 7 MHz ( 7 m RG58 [grrr] im Garten verlegt).
Das übers Band Drehen macht richtig Spaß! Die super dicken HQ Stationen hören manchmal etwas schlechter als ich! Die Gegenstationen konnte ich meist sofort lesen, auch wenn sie etwas leiser sind. Die ZF-Bandbreite (bzw. der endliche Shape-Faktor) sind zwar zu spüren, aber man kann schon alles richtig lesen. Selbst die Scannfunktion fünktioniert, zumindest bei CW, richtig gut!

Nach einem kleinen Lautsprecher, der später auch in das Gehäuse passt, habe ich eine Weile suchen müssen. Da fiel mir ein kleiner Speaker aus einem geschlachteten Telefon in die Hand. Etwa 4 cm Durchmesser und 1,5 cm flach. Man kann mit so einem Teil auch ohne Kopfhörer in Zimmerlautstärke schön mithören. Ein größerer Lautsprecher klingt natürlich schöner, aber den könnte man ja als Option in einem kleinen extra Gehäuse mit einem Netzteil oder Akku unterbringen.

73 de Dietmar, DL2BZE

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Montag, 14. Juli 2008, 09:00

DDS Filter

Hallo,

die Suche nach der Resonanzfrequenz des DDS Nachfilters ergab bei meinem 80m HOBO ein Maximum bei der eingestellten Frequenz von 4,7MHz. Das war zu hoch. Zwei 22pF Keramikkondensatoren aus meinem kleinen "Bauteilelager" parallel zu den SMD Induktivitäten gelötet, senkt die Resonanz auf die eigestellte Frequenz von etwa 3,9MHz. Damit liegt die Frequenz nicht mehr als 500kHz von der Bandmitte entfernt und ist gemäß Bauanleitung in Ordnung.

Nun habe ich mit der Treiberstufe begonnen. Gibt es eigentlich irgendwo Bohrschablonen für die Front- und Rückplatte? Die provisorische Installation der Transistoren kann wegen der bereits aufgebrachten BNC- und Klinken-Buchsen nur erfolgen, wenn dafür Löcher gebohrt wurden.

73 de Sebastian, DO8SEM

57

Freitag, 18. Juli 2008, 16:39

SSB-RX Filter

Hallo Hobo-Freunde,
da ich nirgends was finde und diese Frage für mich schon wichtig ist:Wie breit ist in etwa das SSB-RX Ladderfilter im Hobo?Hat schonmal jemand gemessen bzw ermittelt?
Danke

Heiko DL1HTY(bestimmt bald HOBO-Besitzer für 80m)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL1HTY« (18. Juli 2008, 16:40)


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58

Freitag, 18. Juli 2008, 17:18

RE: SSB-RX Filter

Hallo Namensvetter,

also nirgends ist vielleicht ein bissel übertrieben:
http://www.qrpproject.biz/HoboFilterEntwicklung.html

73 de Heiko, DL2VER

59

Freitag, 18. Juli 2008, 17:31

RX-Filter

Grüße,
ja ich dachte das waren nur Experimente zur Demonstration der "neuen"Ladderfilter.Für mich wären 2,5 kHz als RX-Filter etwas zu breit.Gern würde ich 2,1 kHz bevorzugen.Gerade eben im 80m Band.Würde es wie bei den Experimenten von DL2BZE im TX-Bereich genügen wenn ich SMD-Kapazitäten den Filter-Cs parallel schalte?

Heiko DL1HTY

60

Freitag, 18. Juli 2008, 17:54

RE: RX-Filter

Zitat

Original von DL1HTY
Grüße,
ja ich dachte das waren nur Experimente zur Demonstration der "neuen"Ladderfilter.Für mich wären 2,5 kHz als RX-Filter etwas zu breit.Gern würde ich 2,1 kHz bevorzugen.Gerade eben im 80m Band.Würde es wie bei den Experimenten von DL2BZE im TX-Bereich genügen wenn ich SMD-Kapazitäten den Filter-Cs parallel schalte?

Heiko DL1HTY


Nun höre es dir doch erst mal an!! Gerade die 80m Experten haben häufig mit viel Aufwand ihre kommerziellen Kisten mit etwas breiteren Filtern ausgerüstet. Es ist ein schrecklich weit verbreiteter Irrtum unter Funkamateuren, dass schmale Filter besser sind, es wird unterschätzt, dass die Verständlichkeit darunter leidet.

Die heftigste Kritik und eine der wesentlichen Modifikationen am K2 von Elecraft selbst war von Anfang an das zu schmale Filter.

Natürlich hätte ich das Filter schmaler entwerfen können. Schmal ist einfach!! Schwieriger ist es, ein gutes breites Filter hin zu bekommen :D

Aber wie gesagt, hör es dir erst mal an, bevor du nervös wirst
73/2 de Peter, DL2FI
Don´t follow the path. Make one! (Helena Martins, Fotografin, die im Erwachsenenalter ihr Gehör verlor)